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  • NO-Synthese gezielt in Schwung bringen

    Ob reduzierte Arginin-Konzentrationen oder ein erhöhter ADMA-Spiegel – die Supplementierung mit diätetischem Arginin empfiehlt sich in beiden Fällen dringend. ADMA wurde in kontrollierten klinischen Studien als kardiovaskulärer Risikofaktor identifiziert. Das bedeutet, dass der Nachweis erhöhter ADMA-Konzentrationen ein hohes Risiko zukünftiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen signalisiert. Mit der Zufuhr von Arginin kann dieses effektiv gesenkt werden.

    Regulation der NO-Bildung aus Arginin

    Personen mit hohen ADMA-Werten profitieren von Arginin. Die gezielte Arginin-Zufuhr wirkt dem Risikofaktor ADMA entgegen, denn Arginin und ADMA beeinflussen sich wechselseitig in der Regulation der NO-Bildung aus Arginin.

    1. Normalfall: Gewöhnlich ist der ADMA-Spiegel niedrig und die NO-Bildung verläuft ungestört.
    2. Problematisch: Liegt eine erhöhte ADMA-Konzentration vor, wird die NO-Bildung aus Arginin blockiert. Der daran anschließende NO-Mangel fördert die Entwicklung arteriosklerotischer Erkrankungen.
    3. Lösung: Die Supplementierung mit diätetischem Arginin normalisiert das Gleichgewicht zwischen Arginin und ADMA, die NO-Bildung wird wieder hergestellt. Dies kann zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen beitragen.

    ADMA-Test: persönliches Arginin-Gleichgewicht ermitteln

    Ob ein Arginin-Mehrbedarf besteht, und wie es um das individuelle Gefährdungspotenzial für die Gefäßgesundheit steht, zeigt der ADMA-Spiegel. Dieser lässt sich bequem mit dem im Fachhandel erhältlichen, von Prof. Dr. med. Rainer H. Böger entwickelten ADMA-Test messen. Wird ein Bedarf angezeigt, füllt diätetisches Arginin die verminderten körpereigenen Arginin-Pools wieder auf. Vorausgesetzt, die Einnahme erfolgt in ausreichender Dosierung, regelmäßig und über einen hinreichend langen Zeitraum.

    Körpereigene Arginin-Pools wieder auffüllen

    Diätetisches, oral verabreichtes Arginin unterstützt den Organismus auf optimale Weise, die Arginin-Speicher wieder aufzufüllen. Arginin-Supplementierungen

    • haben keine akuten pharmakologischen Wirkungen,
    • führen längerfristig zur nachweisbaren Normalisierung endothelabhängiger Mechanismen wie der Vasodilation, der Plättchenaggregation sowie der Leukozytenadhäsion und
    • besitzen eine selbstlimitierende Wirkung, da nur die physiologischen Funktionen des endogenen NO wiederhergestellt werden.