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  • ADMA schränkt Funktionsentfaltung von Arginin ein

    ADMA enthält an der Position, an der gewöhnlich NO von Arginin abgespalten wird, zwei Methylgruppen, welche die normale Funktion der NO-Synthase verhindern. Da ADMA ebenso wie Arginin an das Enzym bindet, bewirkt es die Blockade des physiologischen Reaktionsmechanismus. Das bedeutet, dass hohe ADMA-Konzentrationen auch bei einem durchschnittlichen Arginin-Spiegel einen relativen Arginin-Mangel verursachen und damit die NO-abhängige Schutzwirkung für Blutgefäße reduzieren. Daraus folgt, dass

    • eine Supplementierung mit diätetischem Arginn nicht nur bei einem niedrigen Arginin-Spiegel,
    • sondern auch bei hohen ADMA-Werten indiziert ist!

    Hemmt lebensnotwendige NO-Synthese

    Was bedeutet das für den Einzelnen? In erster Linie, dass hohe ADMA-Werte in einem engen Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Krankheiten stehen. Da ADMA die Umwandlung von Arginin in NO hemmt, führt ein NO-Defizit zu Arterienverkrampfungen, der Vorstufe von Arteriosklerose. Dabei gilt: Je höher die ADMA-Konzentration, umso unergiebiger die NO-Synthese. Problematisch sich ergänzend, dass statt Stickstoffmonoxid schädliche Sauerstoffradikale entstehen!

    Erkrankungen mit erhöhtem ADMA-Spiegel

    Erkrankungen mit erhöhtem ADMA-Spiegel

    Typische Krankheiten, bei denen es zu erhöhten ADMA-Konzentrationen im Blut kommt, sind Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erektile Dysfunktion, koronare Herzkrankheit, chronische Herz-insuffizienz, terminale Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz, Hypertonie, Schlaganfall, periphere Durchblutungsstörungen, Lipidstoff-wechsel-Störung oder Präeklampsie. In diesen Fällen gilt es, eine diätetische Arginin-Supplementierung in Betracht zu ziehen.