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  • Bedarf und Mangel: das Arginin-Gleichgewicht

    Ein gesunder Erwachsener, der sich regelmäßig bewegt und ausgewogen ernährt, verfügt gewöhnlich über ausreichend Arginin, um die elementaren Körperfunktionen in Gang zu halten. Allerdings kann es in besonderen Konstellationen zum spezifischen Arginin-Mangel sowie bei bestimmten Krankheiten zum erhöhten Arginin-Bedarf kommen.

    • Mit Arginin-Mangel verbundene Lebenssituationen: Stress, Rauchen, Fehlernährung, Schwangerschaft, Wachstumsalter, Bewegungsmangel
    • Krankheiten, die auf Arginin-Bedarf hinweisen: Erkrankungen des arteriosklerotischen Formenkreises (Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schaufensterkrankheit, erektile Dysfunktion, Durchblutungsstörungen) sowie Nierenfunktionsstörungen

    Wird ein Arginin-Mehrbedarf nicht gedeckt, erzeugt der Arginin-Mangel körperliche Defizite, die zu schweren Erkrankungen führen können. Ursächlich dafür ist die eingeschränkte Stickstoffmonoxid-Bildung („NO-Synthese“). Hier ist eine individuelle Vorsorge angebracht.

    Natürliche Arginin-Quellen nutzen

    Um den Arginin-Mehrbedarf zu decken, empfiehlt sich – neben entsprechenden Supplementierungen – der maßvolle Verzehr eiweißreicher Kost (Fisch, Fleisch, Milchprodukte) sowie von Nahrungsmitteln mit hohem Arginin-Anteil. Diesbezüglich setzen sich vor allem Nüsse (Kürbis- und Pinienkerne, Erd- und Walnüsse), Hülsenfrüchte (Erbsen, ungeschälter Reis), Schweinefleisch, Hähnchenbrustfilet, roher Lachs, Mais- und Weizenvollkornmehl sowie Hühnereier attraktiv in Szene. Letztere sind ohnehin ein exquisiter Aminosäurenlieferant, enthalten Eier doch alle essentiellen und semi-essentiellen Aminosäuren, die der Organismus benötigt. Gesunde, ballaststoffreiche und fettarme Ernährung, angemessene Bewegung und ein vernünftiges Körpergewicht sind zudem Faktoren, die auf die Gesundheit einen positiven Einfluss haben.