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  • Der Prototyp falscher Ernährungsgewohnheiten

    Neben Bluthochdruck tritt auch Diabetes mellitus Typ 2 fast ausschließlich bei Menschen auf, die im Wohlstand leben. Schuld daran sind vor allem Bewegungsmangel und eine unausgewogene, extrem zuckerlastige Ernährung, die durch unsere Lebensmittelindustrie stark gefördert wird und für einen wahren Diabetes-Boom sorgt:

    • Zuckerbomben: Cola, Kekse, Kuchen, Limonade, Schokolade und Süßigkeiten.
    • Zuckerverstecke: Brot, Essiggurken, Ketschup, Kondensmilch, Müsli, Sekt, Tütensuppen oder Wurst.
    • Zuckerwandler: Brot, Cornflakes, Kartoffeln, Kuchen, Nudeln, Popcorn, Weißbrot, da Kohlenhydrate in Zucker umgebaut werden.

    Mittlerweile sind etwa 8 bis 10 Millionen Deutsche von Diabetes mellitus Typ 2 betroffen.

    Jeder Deutsche verzehrt im Jahr durchschnittlich 45 Kilo Zucker

    Jeder Deutsche verzehrt im Jahr durchschnittlich 45 Kilo Zucker

     

    Ein nicht endender Kreislauf

    Welche Mechanismen verbergen sich hinter der sogenannten Zuckerkrankheit? Bei Diabetes mellitus liegt eine Stoffwechselstörung vor, bei der die Blutzuckerwerte aufgrund einer Insulinresistenz dauerhaft zu hoch sind. Die Folge: Zellen reagieren nicht mehr auf Insulin, dieses kann seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen. Das ist höchst problematisch, da im Anschluss an die Nahrungsaufnahme gewöhnlich Zucker aus dem Blut in die Zellen geschleust und dort für die Energiegewinnung fruchtbar gemacht wird. Dafür ist Insulin verantwortlich. Aufgrund der Insulinresistenz fällt bei Diabetes mellitus dieser Vorgang aus, die Weiterleitung von Zucker in die Zellen findet nicht statt. Die Konsequenzen:

    1. Der Körper kann auf den steigenden Blutzuckerspiegel nicht reagieren, produziert aber weiterhin Insulin.
    2. Insulin schickt Zucker und Nahrungsfette in die Fettzellen; da der Körper auch Zucker in Fett umwandelt, werden die Fettzellen gemästet.
    3. Ein erhöhter Insulinspiegel verhindert aber den Fettabbau in den Fettzellen.
    4. Nun setzt die Gefäßverkalkung ein, Zeichen beginnender Arteriosklerose

    Mit Arginin raus aus der Sackgasse

    Kurz gesagt führt Diabetes mellitus also dazu, dass sich der Organismus selbst in eine Sackgasse hineinmanövriert, aus der er ohne fremde Hilfe nicht mehr herausfindet. Diese kann unter anderem in der Zufuhr von diätetischem Arginin bestehen. Und das nicht allein deshalb, weil Arginin der Gefäßverkalkung zielstrebig entgegen wirkt und das Arteriosklerose-Risiko senkt. Vielmehr wurde festgestellt, dass bei der Zuckerkrankheit ein Stickstoffmonoxid-Mangel ursächlich für die Insulinresistenz ist. Als Vorstufe von Stickstoffmonoxid ist Arginin deshalb ideal für Diabetiker geeignet: Arginin regt die Stickstoffmonoxid-Produktion an und unterstützt so den Zuckertransport in die Zellen, wo er zur Energiegewinnung genutzt wird. Ergänzend sollten Diabetiker natürlich auf kalorienreiche Nahrungsmittel verzichten und verstärkt Obst und rohes Gemüse verzehren.