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  • Bluthochdruck: der Anfang vom Ende?

    Bluthochdruck ist ein chronisches Krankheitsbild

    Bluthochdruck stellt ein chronisches Krankheitsbild dar

    Eine typische Wohlstandskrankheit ist die arterielle Hypertonie, die in den Industrieländern weit verbreitet und gefürchtet ist – Bluthochdruck stellt ein chronisches Krankheitsbild dar, das als Risikofaktor für Arteriosklerose gilt, meist eine lebenslange Medikamenteneinnahme nach sich zieht und mit einem hohen Mortalitätsfaktor verbunden ist: Bluthochdruck mündet meist in schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie dem arteriellen Gefäßverschluss (z. B. Schaufenster-Krankheit), Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Für Bluthochdruck-Patienten ist deshalb ein gesundheitsfördernder Lebensstil wichtig (Rauchverzicht, viel Bewegung, wenig Alkohol, salzarme Kost, Gewichtsreduktion).

    Dauerhaft hoher Blutdruck ist krankhaft

    Gemäß den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt eine Hypertonie vor, wenn der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems dauerhaft zu hoch ist und konstant den systolischen Blutdruckwert von 140 mmHG oder den diastolischen Blutdruckwert von 90 mmHg übersteigt. Temporärer Bluthochdruck gilt nicht als Erkrankung. Zwei Arten von Hypertonie werden unterschieden:

    • Primäre Hypertonie: Keine eindeutige Ursache für den Bluthochdruck ist auszumachen, man nimmt multifaktorielle Gründen an. Etwa 90 Prozent aller Bluthochdruck-Patienten sind von primärer Hypertonie betroffen.
    • Sekundäre Hypertonie: Eine konkrete Erkrankung für den Bluthochdruck wird identifiziert.

    Arginin zuführen, Hypertonie senken

    Auch wenn in den allermeisten Fällen keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck diagnostiziert wird, konnte bei von primärer Hypertonie Betroffenen eine reduzierte Stickstoffmonoxid-Produktion nachgewiesen werden. Bekanntlich ist die für die Gefäßgesundheit essentielle NO-Synthese auf das Vorhandensein von L-Arginin angewiesen. Die Zufuhr diätetischen Arginins unterstützt die Bildung von Stickstoffmonoxid maßgeblich und kann so dazu beitragen, Bluthochdruck zu senken.